Maltechnik & Materialien

Bleistift und Tuschestifte sind meine bevorzugten 

Lieblingswerkzeuge.

Verwende ich Farben, greife ich zu Acrylfarben, denn ich schätze besonders die Leucht- und Deckkraft dieser Farben. Meine Zeichnungen sind auf naturweißem Papier von 200 g/m² bis 330 g/m² gemalt. Dabei verwende ich besonders gerne 30x40 cm oder 40x50 cm großes Aquarellpapier. Ein Bild kann bis zur Fertigstellung zwei Wochen bis zu einem Monat dauern. Insbesondere Bilder, die ich im "Pointillismus" Stil male, können sogar bis zu drei Monate Arbeitszeit benötigen.

 

Deco ART: Die Entstehung eines Bildes

"hundreds of thousands of dots" - Pointillismus mit Tusche

Deco ART: Bild aus Tuschepunkte

 

Punkt für Punkt zum fertigen Bild!

 

Durch hundert kleine Punkte entstehen Augen, Haare, Muster und Ornamente. Eine zeitaufwendige Methode, um ein Bild entstehen zu lassen, aber sie lohnt sich. Gerade durch die unterschiedlichen Größen der Punkte und durch die Abstände entstehen Muster und geben dem Bild eine besondere Tiefe.

 

Der Beginn ist eine Entwurf mit Bleistift. Diese  Vorzeichung wird später wegradiert. In den Schattenbereichen bzw. bei den dünkleren Bereichen liegen die Punkte sehr dicht aneinander, während für die Lichtpartien ein feiner Tusche-Fineliner benutzt wird und die Punkte weiter auseinander liegen.


Muster & Formen inspiriert vom Art déco

Deco ART: Art deco Muster

Meine Lieblingsstile Art déco und der Jugendstil liefern mir laufend neue Ideen für ausgefallene florale und geometrische Muster.

 

Im Art déco werden Blumen, Objekte vereinfacht dargestellt. Wiederholende Formen und Kontrastfarben sind ebenfalls kennzeichnend für diesen Stil. Ein beliebtes Muster ist zum Beispiel „the sunburst“. Dieses Muster stellt vereinfacht die Sonnenstrahlen dar. Man findet es immer wieder in Bildern oder in der Mode der 1920iger und 1930iger – aber auch auf Gebäuden ist das markante Sonnenrad zu finden. Ein berühmtes Beispiel ist die Dachgestaltung des Chrysler Buildings in New York.

Der Jugendstil ist inspiriert von der Natur und von geschwungenen Formen. Tiere, Blumen, Blätter und auch Insekten wie Schmetterlinge und Libellen werden immer wieder wunderschön in Szene gesetzt. 


Papierarten - das richtige Papier zum Zeichnen

Nicht jedes Papier eignet sich für Tusche, Aquarell oder für Acrylmalerei. Nach zahlreichen Versuchen gibt es ein paar Papierarten mit denen ich besonders gerne zeichne bzw. male und mit denen ich, meiner Meinung nach, die schönsten Ergebnisse erziele. Aufgrund der einfachen Handhabung bevorzuge ich lose Papiere oder einfach Blöcke. Bei Acryfarben kommt auch mal gerne ein Keilrahmen zum Einsatz.

Desto stärker das Papier, umso belastbarer und stärker die Intensität der Farben. Besonders rauhes Papier eignet sich sehr gut für Aquarelle und für schöne Bleistiftzeichnungen. Bei Tusche sind glatte Oberflächen besser geeignet, um Details zu malen. Dabei achte ich darauf, dass das Papier wischfest ist und mindestens 200 g/m² hat. Daher verwende ich gerne auch ein nicht zu rauhes Aquarellpapier für viele Tuschearbeiten.

 


  • Bleistiftzeichnungen bzw. Skizzen: Skizzenblock A4, 160 g/m² von Bestpoint oder: Skizzenblock A3, 190 g/m² von Hahnemühle
  • Tusche: Aquarellpapier "Burgund", 250 g/m² matt von Hahnemühle
  • Aquarellfarben: Aquarellpapier "Torchon", 275 g/m² rauh von Hahnemühle                                                                              oder: Mixed Media Papier "Bamboo", 265 g/m² von Hahnemühle; aus 90% Bambusfasern und 10% Hadern. "Bamboo" eignet sich auch sehr gut für Acrylfarben.
  • Acrylfarben: Acrylpapier Acryl 330, 330g/m²  von Hahnemühle. Ein weisses, leicht glänzendes Papier mit leichter Leinenstruktur.

Tusche und Farben

Unübersehbar male ich am liebsten mit schwarzer Tusche. Genauer gesagt mit schwarzen Fineliner bzw. "Tintenzeichner". Die pigmentierte Tinte ist wasserfest und sehr wichtig: lichtbeständig! Damit die Zeichnungen auch nach vielen Jahren nicht verblassen. Finerliner gibt es in unterschiedlichen Dicken und sind damit einfach und unkompliziert beim Malen und Zeichnen.

Acrylfarben bevorzuge ich, wenn ich besonders brilliante und leuchtende Farben aufs Papier bringen möchte. Der große Vorteil von Acrylfarben schätze ich besonders: sie trocknen schnell und sind leicht zu verarbeiten. Wenn die Farbe getrocknet ist, glänzt sie leicht. 


Bildserien

Um eine ganze Farbserie zu bauen, greife ich manchmal zu digitalen Hilfsmitteln. Zum Beispiel verändere ich digital die jeweiligen Grundfarben, um die unterschiedlichen Wirkungen bei einer Zeichnung auszuprobieren. So entstand zum Beispiel die Farbserie „Ikone“ (Bild rechts). 

 

Andere Serien widmen sich dagegen einen bestimmten Thema, wie zum Beispiel den Jahreszeiten. So entstanden die Bilder "Winter" und "Frühling". "Herbst" und "Sommer" folgen.


© Eva D. Sign | www.evadsign.com