26 Vertreter des BAUHAUS Stils

Bauhaus Klassiker: Barcelona Chair
Barcelona Chair, Bild: ptj, Lizenz CC-by-SA-3.0, via Wikimedia Commons

 

Ihre Möbel hast Du schon einmal gesehen. Ihre Entwürfe sind weltberühmt. Sie schufen echte Designklassiker! Die Vertreter des BAUHAUS Stils! 

 

26 der bekanntesten Designer, Maler und Architekten aufgelistet in einer Kurzvorstellung.

 

Nur vierzehn Jahre bestand die Bauhaus Schule (1919 bis 1933), die in ihrer kurzen Zeit jedoch zahlreiche einflussreiche Designer und Konzepte hervorbrachte. Sie haben ihren Entwürfen eine einzigartige Einfachheit und Schönheit gegeben. Sie sind dabei revolutionäre neue Wege gegangen. Ihre Werke sind zeitlos und befinden sich heute in Museen. Viele ihrer Produkte sind dabei echte Designklassiker geworden, die bis heute in der ganzen Welt gekauft werden. 


26 BAUHAUS Vertreter zusammengefasst in einer Kurzvorstellung

Vorab eine trennscharfe Unterscheidung zwischen Designer des Art déco und der Bauhaus Bewegung, ist schwierig. Die Vertreter der einzelnen Strömungen haben sich gegenseitig beeinflusst. Kurz: den einen Bauhaus Stil gibt es nicht. Genau wie beim Art déco gibt es viele Einflüsse und namhafte Künstler, die beide Strömungen prägten.

 

Hier ist eine Vorstellung von 26 der bekanntesten Designer, Maler und Architekten, die sich den Prinzipien des Bauhaus verschrieben haben.  

Designer und Möbelhersteller

Bauhaus Klassiker: Josef Albers, Homage to the square
Josef Albers “Homage to the square”; Bild von Archibald2002, Linzenz CC by-SA 2.0

Das Künstlerehepaar Anni und Josef Albers

 

* Anni Albers (geb. Anneliese Fleischmann) (1899 – 1994)

Deutsch-amerikanische Textilkünstlerin, Weberin und Grafikerin

 

Die vielleicht berühmteste Textilkünstlerin des 20. Jahrhunderts. Sie begann ihr Studium 1922 am Bauhaus. 1925 heiratete sie Josef Albers. 1931 übernahm sie die Leitung der Weberei am Bauhaus. Gemeinsam mit ihrem Mann emigrierte sie jedoch 1933 in die USA. Dort unterrichtete sie und war als selbstständige Künstlerin tätig. 1949 widmete schließlich das Museum of Modern Art in New York ihr eine Ausstellung.

 

Bauhaus Klassiker: Beistelltische, Josef Albers
Beistelltische von Josef Albers, Bild von Florent Darrault, Lizenz CC by-SA 2.0, via flickr.com

* Josef Albers (1888 – 1976)

Deutsch-amerikanischer Maler, Kunsttheoretiker, Glaskünstler und Möbeldesigner

 

1920 begann er seine Ausbildung am Bauhaus. Er wurde unter anderem für seine Entwürfe für Möbel, Glas- und Geschirr bekannt. Sein Designklassiker "Nesting Tables" (Satztische) entwarf er 1926 für die Villa Möllenhoff in Berlin. 1933 musste er jedoch in die USA emigrieren.  Dort unterrichtete er u.a. an der Yale Universität. 1973 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen.

 

links: Satztische (Beistelltische) aus Eichenholz und glänzenden, unterseits farbig lackierten Glasplatten.  

 

Bauhaus Klassiker: Teeservice von Marianne Brandt
Teeservice von Marianne Brandt, Bild von moonoa, Lizenz CC by-SA 2.0, via flickr.com

* Max Bill (1908 – 1994)

Schweizer Architekt, Grafiker und Produktgestalter

 

Max Bill studierte Architektur am Bauhaus. 1929 ließ er sich in Zürich nieder. Bekannt wurde er unter anderem für seine Uhren-Kollektion für die Marke Junghans.

 

 

* Marianne Brandt (1893 – 1983)

Deutsche Metalldesignerin, Malerin und Grafikerin

 

1923 bis 1929 war Marianne Brandt am Bauhaus tätig. Zuerst als Schülerin, im Jahr 1928 übernahm sie die Metallwerkstatt. Berühmt wurde sie unter anderem für ihre Lampenentwürfe. Ihre Entwürfe für Leuchten, Aschenbecher und Teekannen sind heute im Museum of Modern Art in New York zu sehen. Sie gehört mit ihren Werken aus der Bauhaus Metallwerkstatt zu den bekanntesten Bauhauskünstlern. Marianne Brandts metallene Alltagsgegenstände  sind bis heute Markenzeichen des Bauhauses. Unter anderem produziert Alessi einige Produkte nach Originalentwürfen von Marianne Brandt.

 

 

* Erich Brendel (1898 -1987)

Erich Brendel war Tischlerlehrling am Bauhaus. Er war einer der wenigen Handwerker, die sich im Bauhaus mit eigenen Entwürfen durchsetzen konnten. Nach seiner Zeit am Bauhaus wurde er ein bekannter Architekt in Frankfurt. Sein bekanntestes Werk ist der zusammenklappbare Esstisch M10 aus dem Jahr 1924. 

* Marcel Breuer (1902 – 1981)

Ungarischer Architekt und Möbeldesigner

Seine Möbel sind Klassiker, vor allem seine Stahlrohrmöbel. Sie stehen für "das moderne Wohnen". Eine Ikone unter den Stahlrohrmöbeln ist der "Wassily Chair" (B3) von 1925.

 

Doch eigentlich verstand sich Marcel Breuer vor allem als Architekt. Geboren in Budapest, studierte er zuerst in Wien, ging jedoch bald nach Deutschland an die Bauhaus Schule. 1924 schloss er seine Studien ab und übernahm die Möbelwerkstatt als Lehrer. Nachdem das Bauhaus 1933 geschlossen wurde, emigrierte er zuerst nach Budapest, danach nach London. 1937 folgte er Walter Gropius in die USA. Bis 1946 lehrte er dort an der Harvard Universität. Bis zu seinem Tod 1981 entwarf er eine stattliche Anzahl an Gebäuden wie zum Beispiel das UNESCO Gebäude in Paris. 1966 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen.


Bauhaus Klassiker: Kaiser-Idell Leuchte von Christian Dell
Kaiser-Idell Leuchte, Bild von Christos Vittoratos, Lizenz CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

* Christian Dell (1893 – 1974)

Deutscher Silberschmied, Industriedesigner und Lehrer am Bauhaus

 

1922 bis 1925 arbeitete er als Werkmeister der Metallwerkstatt am Bauhaus. Unter anderem arbeitete er bei der Gestaltung von Leuchten mit Marianne Brandt zusammen. Seit 1926 entwarf er Leuchten vor allem für die Massenproduktion. Heute noch bekannt ist die „Kaiser-Idell“ (1933/1934), die bis heute produziert wird. Nach dem 2. Weltkrieg besann er sich auf seine künstlerischen Wurzeln als Silberschmied. Er eröffnete ein Juweliergeschäft und fertigte nur noch Silberwaren an.

Bauhaus Klassiker: Freischwingersessel 412 von Willem Gispen
Gispen Sessel 412 (1934), von Gispen BV [Public domain], via Wikimedia Commons

* Willem Hendrik Gispen (1890 – 1981)

Holländischer Industriedesigner

 

Bekannt wurde er vor allem für seine hochwertigen Lampen und für seine seriengefertigten Stahlrohrmöbel. Anfangs war er sehr stark vom Expressionismus und vom Art Nouveau beeinflusst. Ab 1923 wurde er von den Ideen des Bauhaus und vom De Stijl Stil inspiriert. 1926 präsentierte er erstmals seine „Giso“ Lampen und 1927 seinen ersten Stahlrohrsessel. Seine Giso Lampen und sein Stahlrohrsessel Nr. 412 machten ihn als Designer bekannt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er jedoch inhaftiert und er musste seine Arbeit unterbrechen. Nach dem Ende des Krieges nahm er seine Tätigkeit als Designer wieder auf.

 

Links:  Gispen Sessel 412; Bild von Gispen BV [Public domain], via Wikimedia Commons 

 

* Peter Keler (1898 – 1982)

Deutscher Grafiker, Möbelgestalter und Architekt

 

Keler war von 1921 bis 1925 am Bauhaus. Dort besuchte er unter anderem die Kurse von Oskar Schlemmer und von Wassily Kandinsky. Nach seiner Zeit am Bauhaus wurde Peter Keler freischaffender Designer, Innenarchitekt und Maler. Zu seinen Möbelentwürfen zählt die „Wiege nach Wassily Kandinsky“. Keler entwarf sie 1923 nach der Farb- und Formidee von Wassily Kandinsky. Sie wurde zu einer der Ikonen des Bauhaus mit seiner klaren und einfachen Form.

 


Bauhaus Klassiker: Barcelona Chair von Ludwig Mies van der Rohe
Barcelona-Chair-and-Ottoman von M.v.d. Rohe, Bild Miesbarcelonachair, Lizenz CC BY-SA 2.5-2.0-1.0, via Wikimedia Commons
Bauhaus Klassiker: Farnsworth House von Mies van der Rohe
Farnsworth House, Bild von Victor Grigas (Own work), Lizenz CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

* Ludwig Mies van der Rohe (1886 – 1969)

Deutscher Architekt, Möbeldesigner und Direktor des Bauhauses

 

Denkt man an Möbel im Bauhaus Design, denkt man an Ludwig Mies van der Rohe. Sein Leitspruch „Weniger ist mehr“ ist die Leitlinie des Bauhaus.

 

Einige seiner Bauwerke stehen heute unter Denkmalschutz und sind wegweisend für die moderne Architektur. Er gilt als einer der bedeutendsten Architekten der Moderne. Auch seine Möbelentwürfe sind heute echte Klassiker. Zu seinen bekanntesten Stücken gehört der Barcelona Sessel, die Freischwinger der MR Serie, der Brno Stuhl, der Tugendhat-Sessel, die Palisanderliege mit Nackenrolle und das Glastischchen mit Kreuzgestell. 1930 wurde er der dritte Direktor des Bauhauses bis zu seiner Schließung 1933 durch die Nationalsozialisten. 1938 emigrierte er in die USA. Dort nahm er seine schöpferische Tätigkeit wieder auf. Seine Gebäude aus Stahl und Glas wie zum Beispiel das Seagram Building in New York (1958) werden noch heute „Meisterwerke“ genannt.

 

links: Farnsworth House, Wohnzimmer gestaltet von Mies van der Rohe.


Wohnen mit Bauhaus Klassikern: Sessel von Le Corbusier
LC2 von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand (1928), Bild von Christopher Söhngen, Lizenz CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

* Le Corbusier (1887 – 1965)

Charles-Édouard Jenneret-Gris

Schweizer Architekt, Designer und Designtheoretiker

 

Auch wenn man seinen Namen nicht kennt, seine Möbel hat man auf jeden Fall schon einmal gesehen!

 

Le Corbusier wird manchmal als Bauhaus Vertreter genannt, da seine Werke sehr gut zu diesem Stil passen. Jedoch, Le Corbusier wird eigentlich nicht zu den Bauhaus Designern im eigentlich Sinn gezählt. Er ist jedoch einer der einflussreichsten Architekten, Designer und Designtheoretiker des 

20. Jahrhunderts. Le Corbusiers Werk ist so wichtig für die moderne Designwelt, dass ich ihn unbedingt hier erwähnen muss.

 

Fast jeder kennt seine Möbelentwürfe und Werke wie seinen Sessel LC 2. Seine Entwürfe sind durch ihre einfache, klare und geometrische Formensprache zeitlos schön. Sein Streben nach Funktionalität und die Vermeidung von jedem Dekor passt gut zu den Grundsätzen des Bauhauses.

 

Geboren in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz, zog Charles-Édouard Jenneret-Gris 1917 nach Paris. Hier legte er sich um 1920 das Pseudonym Le Corbusier zu. Le Corbusiers Bauwerke und Designs waren geprägt von seinem Grundsatz: "Vermeidung von rein dekorativen Effekten". Wichtig ist die reine rationale Komposition. So vermitteln seine Klassiker wie der Armlehnstuhl LC1, der Sessel LC2 oder die Chaiselongue LC4 (alle 1928) eine neue ästhetische Nüchternheit. Sie sind der Inbegriff des International Style im Design.

 


Wohnen mit Bauhaus Klassikern: Wohnzimmer von Richard Neutra
Neutra VDL-Studio-and-Residences, Bild von David Hartwell, Lizenz CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

* Richard J. Neutra (1892 – 1970)

Österreichischer Architekt und Möbeldesigner

 

1923 emigrierte Richard Neutra in die USA. Er war vor allem in Kalifornien tätig und machte sich dort einen Namen. Daher ist er gerade in den USA im Bereich der Architektur heute als Wegbereiter der „klassischen Moderne“ in der Architektur bekannt. Er beschäftigte sich auch mit der Innenausstattung seiner Häuser und schuf dabei einige schöne Designklassiker. Seine Möbelentwürfe wurden jedoch nur als Einzelstücke oder in kleinen Serien produziert. Heute sind wieder einige seiner Möbelentwürfe erhältlich, denn sein Stil passt wunderbar in moderne Wohnräume.

Links: Richard Neutras Wohnzimmer; heute ist Neutras Wohnhaus im National Register of Historic Places USA.

 

Wohnen mit Design Klassikern: Sessel von Marcel Breuer
Marcel Breuer Sessel mit Stoffbezug von Gunta Stölzl (1922), Bild von Sailko, Lizenz CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

* Margaretha Reichardt (1907 – 1984)

Deutsche Textildesignerin und Grafikerin

 

Sie entwarf zahlreiche Stoffe für Wand- und Bodenteppiche, Deko-, Möbel- und Kleiderstoffe,

die jedoch nur selten industriell gefertigt wurden. Zu ihrem wichtigsten Beitrag zählte die Verbesserung von sogenannten „Eisengarn“. Damit webte sie strapazierfähige und formstabile Gurte. Marcel Breuer verwendete ihre neuen Textilien als Bespannung für seine Stahlrohrmöbel, wie dem Wassily-Stuhl.

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* Mart Stam (1899 – 1986)

Holländischer Architekt und Möbeldesigner

 

Er schuf mit seinem Modell S 33  1926 den ersten Freischwinger der Möbelgeschichte. Damit hat er einen Designklassiker geschaffen. Marcel Breuer entwickelte später die Konstruktion von Mart Stam weiter. Mart Stams Stil als Architekt ist vor allem sehr funktional. Das Ziel ist eine zweckmäßige Nutzung, ohne jeden weiteren Zierrat. Der Freischwinger bringt Mart Stams Minimalismus genau auf den Punkt.

 

 

 

 * Gunta Stölzl (1897 – 1983)

Deutsche Textildesignerin und Weberin. Sie war die erste Meisterin am Bauhaus.

 

Ihr Verdienst war die Entwicklung der modernen Industrietextilien für die Inneneinrichtung. Unter ihrer Führung entstanden in der Webereiwerkstatt neue Möbelspannstoffe und Meterware für Kissen oder Teppiche. Sie führte auch den neuen Lehrbereich „Industriedesign“ im Bauhaus ein. Ihre Entwürfe sind heute als Nachwebungen erhältlich.  

Wohnen mit Bauhaus Klassikern: Salzstreuer von Wilhelm Wagenfeld
Salzstreuer "Max & Moritz" von W. Wagenfeld, Bild von Christos Vittoratos, Lizenz CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

* Wilhelm Wagenfeld (1900-1990)

Deutscher Industriedesigner

 

Bekannt wurde er für seine Entwürfe aus Metall und Glas. Sein bekanntestes Werk ist die Stilikone des Bauhauses – die Tischleuchte WG24. Seine Designs folgen dem Bauhaus-Leitgedanken und orientieren sich stark an der industriellen Anfertigung. 1923 entdeckte er die Bauhaus Bewegung für sich und beginnt sein Studium dort. Er gestaltete unzählige Dinge des täglichen Lebens. Vorallem aus Glas und Porzellan. Seine Werke sind bis heute im Gebrauch und freuen sich großer Beliebtheit wie der Salz-und Pfefferstreuer „Max & Moritz“ von WMF.

 

Maler und Grafiker

Farbkreis nach Itten (1961)
Farbkreis nach Itten (1961)

* Ludwig Hirschfeld-Mack (1893 – 1968)

Deutscher Maler und Grafiker

 

* Lyonel Feininger (1871 – 1956)

Deutsch-amerikanischer Maler, Grafiker und Karikaturist

 

* Johannes Itten (1888 – 1967)

Schweizer Maler, Kunsttheoretiker, Pädagoge und Lehrer am Bauhaus.

Er entwickelte eine Farbenlehre und gilt damit als Begründer der Farbtypenlehre.

 

 

* Paul Klee (ab 1879 – 1940)

Schweizer Maler und Grafiker

 

Sein Stil war stark geprägt vom Expressionismus, dem Kubismus, dem Surrealismus und den Ideen des Bauhaus. Am Bauhauses unterrichtete er von 1921 bis 1931. 1924 gründete Klee mit Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Alexej von Jawlensky die Künstlergruppe „die Blaue Vier“. Während des Nationalsozialismus wurde seine Kunst „als entartet“ bezeichnet und beschlagnahmt. Aufgrund einer schweren Krankheit verstarb er bereits 1940.

  

Wohnen mit Bauhaus Klassikern: Wassily Kandinsky
Wassily Kandinsky (1923) "Composition 8", Musée Guggenheim, New York (public domain)

* Wassily Kandinsky (1866 – 1944)

Russischer Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker

Der internationale "Star" unter den Bauhaus Künstlern.

 

Mitbegründer der Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“.

Wassily Kandinsky war DER Wegbereiter der abstrakten Kunst. Aufgrund der schwierigen politischen Verhältnisse in Russland emigrierte Kandinsky 1921 nach Deutschland. 1922 nahm er seine Lehrtätigkeit für Wandmalerei im Bauhaus auf und blieb bis zu seiner Schließung 1933. Danach zog er auf der Flucht vor den Nationalsozialisten nach Frankreich. Dort verstarb er 1944. Seine Werke wurden von den  Nationalsozialisten beschlagnahmt und als „entartete Kunst“ gebrandmarkt. Heute sind seine Werke weltberühmt. Seine Bilder erzielen Preise in Millionenhöhe. Bei einer Auktion 2012 in New York vom Auktionshaus Christies wurde sein Bild “Studie für Improvisation 8” für 23 Millionen Dollar versteigert. (Quelle: www.handelsblatt.com)

 

Wohnen mit Klassikern: László Moholy-Nagy
Lászlo Moholy-Nagy (1924) "Composition Z VIII" (public domain)

* László Moholy-Nagy (1895 – 1946)

Ungarischer Maler, Fotograf und Bühnenbildner

 

1923 wurde er Lehrer am Bauhaus und wurde Walter Gropius Assistent. Bekannt ist er für seine nichtgegenständliche Malerei und Grafiken. 1934 wanderte er in die USA aus. Dort gründete er 1938 die School of Design.

 

 

 * Oskar Schlemmer (1888- 1943)

Deutscher Maler, Bildhauer und Bühnenbildner

 

 

Architekten und Städteplaner

* Alfred Arndt (1898-1976)

Deutscher Architekt

 

Von 1921 bis 1926 studierte Alfred Arndt am Bauhaus. 1929 kehrte er als Leiter der Ausbauabteilung ans Bauhaus zurück. Eines seiner bekanntesten Gebäude ist das „Haus des Volkes“ in Probstzella (Thüringen).

 

  

* Walter Gropius (1883 – 1967)

Deutsch-amerikanischer Architekt und Gründer des Bauhauses.

 

Geboren in Berlin, Deutschland, 1934 emigrierte er nach England und 1937 in die USA.

Neben Gebäuden gestaltete er Möbel, Inneneinrichtungen und auch Autos. Bekannt wurde er jedoch als Architekt. Neben Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier gilt er als Mitbegründer der modernen Architektur.

 

 

* Bruno Taut (1880 – 1938)

Deutscher Architekt, Künstler und Städteplaner

 

Die farbliche Gestaltung seiner Gebäude war sein Markenzeichen. Er arbeitete in Berlin und Magdeburg als Städteplaner, bis er 1933 aus Deutschland floh.


Schreib´ mir, wenn Du einen interessanten Vertreter des Bauhaus kennst, den ich noch nicht hier erwähnt habe!

Ich freue mich übrigens über jedes Kommentar von Dir.


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Kommentare: 2
  • #1

    Nico Staffen (Sonntag, 03 Februar 2019 21:12)

    Hallo,

    Ich freue mich über jede Ingormation die ich über das Bauhaus bekommen kann, deshalb möchte ich wissen, ob es auch ein etwas detailreicheres Buch über all diese Vertreter gibt?

    Lg Nico Staffen

  • #2

    Eva (Montag, 04 Februar 2019 22:03)

    Dein Interesse freut mich sehr. Es gibt eine sehr interessante und informative Website von Bauhaus selbst: https://www.bauhaus.de
    Unter der Rubrik "Bibliothek und Archiv" findet man sehr viele interessante Details.
    Auch die Website http://www.designklassiker.com => Rubrik "Bauhaus" bietet viel Information.
    Ein Buch soll sehr gut sein: "50 Bauhaus-Ikonen, die man kennen sollte" von Josef Straßer.
    LG Eva